Nachdem ich nun ziemlich lange nicht mehr gebloggt habe, erstmal ein paar Dinge zum Aufholen:
Da wäre zuerst die Informatik 2005 auf der ich zusammen mit silveraxe war. Hier unser Bericht:
Ein kleiner Anfang:
Ende August gab es eine Anfrage über den Student Program Verteiler, ob es SPs gibt, die einen Stand von Academia auf der Informatik 2005 in Bonn unterstützen wollen. Da Bonn eine schöne Stadt ist und auch solch ein Tagungsbesuch ganz interessant sein kann, entschlossen wir uns, diesem Gesuch zu antworten. Kurz darauf kam auch schon die Antwort, dass wir dabei sind. Super, dann kann es losgehen!
Der erste Tag, Montag, der 19. September:
Nachdem wir am Sonntag angereist sind, konnten wir uns noch kurz Bonn angucken, bevor es dann am Montagmorgen losging. Nach dem Frühstück um halb sieben haben wir uns mit Wolfgang und Oliver auf den Weg gemacht, um den Stand aufzubauen und den Ablauf durchzusprechen. Der Stand war relativ fix fertig und wir konnten uns auf die baldigen Gäste vorbereiten. Wir wussten, dass am Montag der Tag der Schule sein sollte, also werden wohl viele Schüler und vielleicht auch Lehrer bei uns vorbei schauen.
Gegen 9:30 Uhr ging es dann los und die ersten Schüler kamen zu unserem Stand. Sehr beeindruckend waren zunächst unsere Lanyards und „Mission Bessere Websites“-CDs, die fleißig neue Besitzer fanden. Aber die Schüler griffen nicht einfach CeBIT-like die Werbegeschenke ab, sondern haben sich auch für das Programm interessiert, welches wir vorgestellt haben. Da viele Schüler über ein Informatik-Studium in naher Zukunft nachdachten, war zunächst das Student Program sehr interessant. Für die Berufsschüler war direkt auch schon die MSDN AA interessant, die sie entweder schon an der Berufsschule hatten oder wir Ihnen schmackhaft machen konnten. Die Lehrer interessierten sich vor allem dafür, was den Schülern im Unterricht geboten werden kann. Aufgrund unserer Spezialisierung auf den Hochschulbereich mussten wir die Lehrer an Wolfgang und Oliver weiter reichen, die genauere Informationen geben konnten.
Insgesamt war es ein sehr interessanter Tag, an dem auch die meisten Standbesucher (>120) bei uns waren. Leider war die Qualität der meisten Gespräche nicht ganz so hoch, wie wir es uns erhofft haben, da doch viele Goodie-Jäger dabei waren. Bei Fragen wie „Ist MSDN schneller als ISDN und DSL?“ mussten wir dann leider auch passen
Abends konnten wir unsere Füße und den Kopf dann bei einem gemütlichen Essen entspannen.
Die weiteren Tage:
Ab dem zweiten Tag stieg die Quote der Studenten stark an, Schüler waren nur noch vereinzelt zu entdecken. Ein paar Lehrer tummelten sich auch noch auf der Tagung, wurden aber auch zunehmend durch Dozenten und Personen aus der Wirtschaft substituiert. Durch diesen Umschwung stieg die Zahl der hochwertigen Gespräche von Tag zu Tag stark an, leider nahm dafür die Gesamtzahl aber etwas ab, sodass am letzten Tag nur noch sehr wenige Gespräche zu führen waren. Aufgrund der Ausgewogenheit zwischen Studenten und Dozenten, was die Anzahl der Gespräche anging, war es immer recht abwechslungsreich. Ein Nachteil der Tagung gegenüber einer Messe war jedoch schnell offensichtlich: Durch die Vorträge und Workshops gab es häufig 1,5h Unterbrechungen, in denen sich sehr vereinzelt Besucher bei uns präsentierten. In den Pausen war dafür wieder ein größerer Ansturm.
Am Dienstag bekamen wir einen neuen Gast von Microsoft USA: Eric Bidstrup, Group Program Manager der Security Engineering Strategy von Microsoft. Eric hielt einen Vortrag zum Thema „Building More Secure Commercial Software: The Trustworthy Computing Security Development Lifecycle“. Diesen sehr interessanten Vortrag konnten wir auf einer Videoleinwand verfolgen. Abends hatten wir die Gelegenheit, uns ein wenig mit Eric zu unterhalten, der das erste Mal Deutschland besucht hat. Nach diesem Gespräch waren wir zum Konferenzdinner der GI eingeladen, auf dem so ziemlich alle Personen mit Rang und Namen der GI vertreten waren.
Erfreut hat uns besonders, dass alle Professoren und Dozenten der Universität Oldenburg, sowie Mitarbeiter im An-Institut Offis, die die GI besucht haben, auch bei uns waren. So waren wir auch bei den Personen als Student Partner bekannt, denen wir es noch nicht vorher erzählt haben bzw. die es noch nicht über andere Wege erfahren haben. Die Informatik-Koryphäe in Oldenburg, Prof. Dr. Appelrath, hat uns als Teil seiner „Familie“ auch Karten zum Konferenz-Dinner angeboten, die wir jedoch leider ablehnen mussten (Microsoft war schneller…
). Anzumerken sei hier, dass wir ebenfalls Gelegenheit hatten, uns mit dem Doktorvater von Prof. Dr. Appelrath, Herrn Prof. Dr. Kremer, zu unterhalten, ein äußerst interessantes Gespräch. Eine weitere Junior-Professorin hat noch Bilder von uns beim Stand gemacht (es sind die aus diesem Dokument).
Das große Ende:
Am Donnerstagnachmittag war es dann soweit, dass wir den Stand abgebaut haben und dieser abgeholt wurde. Wir konnten uns noch was zum Essen organisieren und uns dann auf den Heimweg machen. Insgesamt hatten wir vier sehr schöne und anstrengende Tage hinter uns und mit vielen wichtigen und interessanten Personen gesprochen. Besonders schön war das Lob zu unserem Engagement, was uns von den Oldenburger Professoren ausgesprochen wurde. Wir denken, dass dieses Engagement dazu führte, dass wir erfolgreich neue Kontakte knüpfen konnten und mit vielen positiven Effekten aus der Tagung gehen konnten. Wenn in Zukunft ein ähnliches Ereignis statt findet, sind wir gerne wieder dabei.
Kommentare bitte an: www.hoerbuchcafe.de